Das isländische Manuskript "Huld", vermutlich abgeleitet vom Wort "hulda" für Geheimnis, wurde 1860 von Geir Vigfússon angefertigt. Es ist eines von vielen aus dem späten 18. bis frühen 20. Jahrhundert, die Sammlungen von Runenalphabeten und/oder magischen Symbolen und Siegeln aus früheren Zeiten enthalten. Dieses Exemplar zeichnet sich durch seine künstlerische Gestaltung und die hohe Kunstfertigkeit der Handschrift aus. Es besteht aus 27 Blättern, die beidseitig beschrieben und gezeichnet sind. Die Seiten sind bis 60 nummeriert, wobei die Nummerierung in der Mitte durch vermutlich leere Seiten unterbrochen ist, die aus diesem Grund entfernt wurden. Die erste Hälfte enthält eine Liste von 329 Runenalphabeten, einige erkennbar, andere sehr kryptisch. Die zweite Hälfte besteht aus einer vergleichsweise kleinen Gruppe von 30 "Stafir", einem isländischen Wort für Zeichen oder Stäbe. Dabei handelt es sich um Symbole, Siegel, Insignien und Bindrunen (Folgen von Runensymbolen). Hinzu kommt ein isländischer, kryptisch kodierter Text mit Titeln, Beschreibungen und Anweisungen für jeden einzelnen Fall. Heutzutage werden diese Symbole als "Galdrastafir" bezeichnet - das Wort "Galdur" bedeutet Magie.
Das Huld-Manuskript gilt u.a. als ursprüngliche Quelle für des Vegvisir Symbol.
Deutsche Erstausgabe mit Abbildungen der Originalseiten.
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25,99€Preis
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